Mitarbeiter der Unterhaltungsindustrie beim Filesharing erwischt.

Dezember 27, 2012 2 Comments »
Mitarbeiter der Unterhaltungsindustrie beim Filesharing erwischt.

Das Online-Portal Torrentfreak.com deckt zahlreiche Filesharing-Aktivitäten von Mitarbeitern großer Filmstudios auf.

Peinlich, peinlich. Seit Jahren geht die Unterhaltungsindustrie über spezialisierte Abmahnkanzleien gnadenlos gegen Nutzer von Filesharingdiensten vor. Dabei wird von dort der primäre Grundsatz vertreten, wessen IP-Adresse in Filesharing-Newtzwerken ermittelt wird, haftet und muss zahlen.

Nun hat eine Untersuchung des Online-Portals torrentfreak.com ergeben, dass zahlreiche Mitarbeiter namhafter Filmstudios und Musikverleger offensichtlich selbst urheberrechtlich geschützte Werke in Filesharing-Netzwerken veröffentlichen. Ein Bericht auf chip-online.de fasst den Vorgang kurz und knapp zusammen. Man darf auf die Reaktion der betroffenen Unternehmen gespannt sein. Wahrscheinlich werden dort demnächst einige Jobs vakant …

Bild: © Gerd Altmann / pixelio.de

2 Comments

  1. Michael 3. Januar 2013 at 03:02 - Reply

    Kommt denn niemand auf die Idee, dass dies “Köder” sein könnten…?!
    Absichtlich reinstellen, mitprotokolieren wer runterlädt, mahnen, klagen…

    • Albers 3. Januar 2013 at 07:27 - Reply

      Die “Idee” liegt tatsächlich nahe… . Aber zum einen dürfte der Nachweis der ggfs. rechtsmissbräuchlichen Absicht der Unterhaltungsindustrie sehr schwierig werden; zum anderen ergibt sich die abgemahnte Urheberrechtsverletzung des einzelnen Users daraus, dass über seinen Internetanschluss urheberrechtlich geschützte Werke der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. In den allermeisten Fällen dürfte sich überhaupt nicht mehr nachvollziehen lassen, woher eine solche Datei ursprünglich stammt. Der pauschale Einwand, die Unterhaltungsindustrie habe “Köder” ausgelegt, dürfte derzeit bei den Gerichten nur für ein mildes Lächeln sorgen.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *